Tierkommnikation Sterbebegleitung

    Sterbebegleitung Terkommunikation Der Weg

    Heike Deubel

    Tierkommunikation Sterbebegleitung
    Sterbebegleitung Tier

    Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben“ – Cicely Saunders.

    Wir alle möchten eine glückliche Zeit mit unserem Tier verbringen und wünschen uns, dass diese Zeit lange dauert– möglichst viele viele Jahre.

    Wir kümmern uns um gesundes Futter, um artgerechte Haltung, um Gesundheitsprophylaxe, usw usw....

    Im Laufe der Zeit schieben wir den Gedanken an ein mögliches Ende beiseite, verdrängen ihn.

    Und doch ist der Tod etwas, das uns alle betrifft, sowohl uns selber als auch unsere Tiere.

    Und da die Lebensdauer der Tiere meist nicht so lange währt wie unsere, sind wir es, die zurück bleiben und die sich kümmern müssen um den Übergang, wenn das Tier sich aufmacht auf die andere Seite des dünnen Vorhangs.

     

    Den meisten von uns macht die Vorstellung vom Tod Angst, weil wir Schmerzen, Siechtum, Furcht, Trauer, Verlassenheit damit verbinden – alles Gefühle, die wir gerne meiden und von denen wir meinen, dass wir ihnen nicht gewachsen sein könnten.

     

    Die Zeit mit unserem erwachsenen Tier gleitet oft unbemerkt hinüber ins Alter.

    Kleinigkeiten erinnern uns vielleicht manchmal: kleinere Zipperlein, Unpässlichkeiten, weniger Spielzeiten, kürzer werdende Spaziergänge oder Ausritte, fehlende Ausdauer, längere Ausruhzeiten....

     

    Alles Dinge, die auftauchen und wieder verschwinden, bis sie immer häufiger kommen und sich einnisten, um zu bleiben.

    Dazu gehört auch, dass die Erholung von Unpässlichkeiten und besonders von Krankheiten länger braucht als in jungen Jahren.

    Wir gestehen unserem älteren Tier mehr Ruhezeiten zu.

    Die Schlafphasen werden länger und die innige Vertrautheit zwischen uns wächst und wird mehr und mehr...

     

    In dieser Zeit tauchen oft Fragen in uns auf:

    • Geht es unserem Tier wirklich gut, wenn es uns seine gewohnte Lebensfreude nicht mehr so zeigt

    • ist das Tier so ruhig, weil ihm etwas fehlt oder hat es Schmerzen?

    • Übersehen wir etwas, vielleicht Krankheiten?

    • Und schließlich: hat unser tierischer Freund noch Lebensqualität?

    • Kann das Tier alleine sterben oder bracht es unsere Hilfe durch Euthanasie?

    • Wie erkennen wir den richtigen Zeitpunkt

    • Und fällen wir überhaupt die richtige Entscheidung?

    Wir gestalten unser Leben gemeinsam mit unseren Tieren, meistern viele Schwierigkeiten zusammen, und versuchen die Gefühle und Wünsche der Tiere ebenso zu berücksichtigen wie unsere eigenen.

    So kann auch der letzte Lebensabschnitt gestaltet werden.

     

    Zu all diesen Fragen in der Sterbebegleitung, und noch mehr, erhalte ich Anrufe und unterstütze, beruhige, übersetze die Wünsche und Ansichten des Tieres, vermittele, mache Mut zu sprechen und tröste.......

     

    Mit der großen Verantwortung in der Beantwortung dieser tief greifenden und zu Herzen gehenden Fragen gehe ich sehr sorgfältig, achtsam und einfühlsam um.

    Die Tiere lassen uns teilhaben an dem letzten Weg und auch da oder... besonders da? können wir von ihnen und mit ihnen lernen.

    Für sie und für uns...

     

    Oft haben wir Angst, weil wir nicht wissen, was in dieser Lebensphase auf uns zu kommen kann und weil wir den Tod meist mit Schmerzen, Angst und Ende verbinden.

    Die Tiere lehren uns, dass es nicht so sein muss und dass wir auch diesen natürlichen Lebensabschnitt oft sinn- und liebevoll gemeinsam gestalten können.

     

    Tierkommunikation kann bei der Beantwortung der Fragen in der Sterbebegleitung oft helfen.

    Das Tier kann z.B. während eines Gespräches äußern, wie es ihm seelisch und auch körperlich geht und was es sich in diesem Moment der Lebensphase am meisten wünscht und was es braucht.

     

    Doch da auch Tiere ihre vorherigen Erfahrungen und Entscheidungen revidieren können, wenn Schmerz, Zweifel oder Umstände sich ändern, gilt es zu berücksichtigen, dass u.U. mehrere Gespräche in Abständen nötig sein können.

     

    Wie auch jede Geburt, so ist auch jedes Sterben und damit auch jede Sterbebegleitung persönlich und einzigartig.

    Sie ist in keinen zeitlichen Rahmen zu pressen und immer individuell zu handhaben.

     

    In einem Gespräch kann der Halter natürlich ebenfalls seine Zweifel, Ängste und Gefühle äußern und in einen Austausch mit seinem Tier kommen.

    Das ist für beide Seiten gut und hilfreich und vergrößert noch das gegenseitige Verständnis und die Verbundenheit, die Liebe.

     

    Bei der Frage nach dem Einschläfern (heute so leicht(fertig) als Erlösung bezeichnet) hat das Tier oft eigene Ansichten.

    Manchmal sind es andere als die der Halter, aber immer inspirierende, die es zu bedenken und zu beachten gilt und die das Mensch-Tier-Gespann weiter bringen auf dem gemeinsamen Entwicklungsweg.

     

    Gerade, wenn ein jüngeres Tier durch Unfall oder eine akute Krankheit aus dem Leben gerissen wird, hadern wir mit dem Schicksal und verstehen die Welt nicht mehr.

    Auch dann kann die Tierkommunikation in der Bewältigung unserer Emotionen helfen, manchmal auch nach Jahren der Wut, der Enttäuschung oder des schlechten Gewissens.

    Nichts geschieht zufällig und alles passiert im Einklang mit einem größeren Lebensplan, den wir oft mit Hilfe der Tiere und ihrer Weisheit in der Kommunikation entschlüsseln können und verstehen lernen.

     

    Die Tiere haben ein anderes Verhältnis zum Tod als die meisten Menschen.

    Sie wissen, dass der Tod zum Leben dazu gehört und dass der irdische Tod das Herausschlüpfen aus der körperlichen Hülle und kein „Ende-Aus“ ist.

    Die Seele, der innere Wesenskern lebt weiter und verarbeitet und lernt, bis sie sich entschließt, in einem neuen Körper weitere Erfahrungen zu machen.....

    Vielleicht wieder bei uns.....

     

    Tierkommunikation in der Sterbebegleitung kann bei aller Sorge und Trauer auch neue und bereichernde Aspekte zeigen und unterstützend und hilfreich wirken in dieser herausfordernden Ausnahmesituation.

    Es können von beiden Seiten Gefühle geäußert, Ängste oder Unsicherheiten ausgesprochen, Wünsche erfüllt und Dinge bereinigt werden – das gibt Sicherheit und Vertrauen, das alle Beteiligten brauchen.

    Der Sterbeprozess unserer Tiere kann auch sehr innige und schöne Momente enthalten.

    Und am Ende des gemeinsamen Erdenweges bleibt das Wichtigste – die Liebe....

     

    Natürlich kann ich und will ich Ihnen keine Entscheidungen abnehmen.

    Ich möchte Ihnen und Ihrem Tier in dieser schweren Zeit beistehen und alle Beteiligten unterstützen, Mut zusprechen und die Verbindung halten, besonders in den Momenten, in denen Ihre Gefühlen und Emotionen Sie zu überwältigen drohen......

     

     

     

     

    Und danach?

     

    Viele Anrufe drehen sich um die Frage, wie es dem Tier auf der anderen Seite geht, ob der Zeitpunkt des Todes richtig war und ...... ob das Tier wieder zu uns kommt.

     

    Auch nach dem Übergang fühlen sich viele Halter und Tierfreunde weiterhin eng verbunden mit ihrem verstorbenen Tier.

    Manchmal mit schlechtem Gewissen, weil oft vom Bekannten- oder Freundeskreis suggeriert wird, dass Trauer eine gewisse Dauer haben darf; dass man loslassen müsse, etc. ......

     

    Auch in der Trauerzeit kann die Tierkommunikation helfen:

    Der Kontakt zu den Seelen der verstorbenen Tiere ist etwas Wunderbares und Bereicherndes für uns zurück Gebliebenen.

    Oft haben die verstorbenen Tiere Wünsche oder auch Ratschläge, damit es uns nach ihrem Tod besser geht und unser Leben wieder leichter wird.

    Sie wollen immer unser Bestes in ihrer grenzenlosen Liebe....

     

    Die Tierkommunikation als Sterbebegleitung und Trauerbewältigung bietet Unterstützung und oft Erleichterung, damit es weiter gehen kann im Leben.

    Wenn Sie mit Ihrem Tier Klarheit und Einigkeit finden können, ist es für beide eine große Hilfe und Erleichterung.

     

    Damit Sie wissen, was bei der Sterbebegleitung auf Sie und Ihr Tier zukommen kann, habe ich ein Wochenend-Seminar konzipiert.

    Mir ist es wichtig, dass sich möglichst viele Tierfreunde mit diesem sensiblen Thema aus einander setzen, möglichst bevor das eigene Tier krank oder alt wird.

     

    Das Seminar soll die Tierhalter emotional unterstützen, ihr Wissen über die einzelnen Phasen erweitern und sie auf die Möglichkeiten, die kommen können vorbereiten.

    Der Blick wird auf die eigene Wahrnehmungsfähigkeit gelenkt und es werden verschiedene Möglichkeiten der Selbst-Hilfe sehr intensiv und ausführlich besprochen und Übungen dazu gemacht.

    In meinem Seminar geht es in erster Linie darum, über den Weg der häuslichen Sterbebegleitung auf zu klären.

    Zum Einschläfern gibt es an anderer Stelle genügend Informationen.

     

    Die Tiere freuen sich, wenn sie wahrgenommen werden, bzw. etwas äußern dürfen.

    Oft sind diese Worte wichtig für ihre Menschen und manchmal ist es eine besinnliche und ruhige Zeit, die Mensch und Tier erleben dürfen.






    Frage zur Sterbebegleitung mit Tieren

    Ich bin für Mensch & Tier da.

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